• HSU

    Verkehrsschilder üben – Verkehrserziehung in der Grundschule

    Um die Bedeutung der Verkehrsschilder gezielt zu üben, habe ich zwei Lernpläne erstellt. Mit ihnen können die Kinder zuerst selbstständig lernen und sich dann in Partnerarbeit gegenseitig abfragen.

    Ich habe die beiden Lernpläne dazu ausgedruckt und vor dem laminieren die Spalte mit den Schildern nach hinten gefaltet und dann laminiert. Denkbar wäre es natürlich auch, jedem Kind so einen Plan mitzugeben (ohne laminieren).

    Neben jedem Schild steht die korrekte Bezeichnung, sowie eine Beschreibung, was darunter zu verstehen ist. Das hilft meinen Kindern sehr, denn was hilft es, wenn ich weiß, dass es eine Vorfahrtsstraße ist, aber ich nicht weiß, was dann für mich gilt?

    Falls ihr die Lernpläne gebrauchen könnt, ladet sie euch hier herunter. 🙂

  • Haltungsfragen

    Wer darf zuerst fahren? Kärtchen mit Selbstkontrolle für die Verkehrserziehung in der Grundschule

    Meine Klasse ist gerade mitten in der Vorbereitung für den Fahrradführerschein. Aus diesem Grund habe ich nun 26 Kärtchen erstellt, die verschiedene Verkehrssituationen (mit und ohne Schilderregelung) zeigen.


    Ich habe die Kärtchen laminiert und die Kinder tragen mit Folienstift die richtige Reihenfolge ein, wer zuerst fahren darf und wer als letztes. Auf der Rückseite (doppelseitig kopiert) befindet sich die Lösung zur Selbstkontrolle. Außerdem habe ich dort noch eine kurze Erklärung ergänzt, sodass auch bei einer falschen Lösung die Kindern nachvollziehen können, warum die Reihenfolge anders ist.

    Ich werde diese Kärtchen in die Morgenarbeit (Wochenplan) einbauen und jedem Gruppentisch die Kärtchen in einer Box zur Verfügung stellen. So können sie täglich selbstständig üben. Außerdem werde ich sie immer wieder als kleinen „Brainer“ im Unterricht einfließen lassen und gemeinsam die Lösung begründen lassen.

    Ich hoffe, ihr könnt die Kärtchen ebenfalls brauchen und wünsche euch viel Spaß damit!

    Herunterladen könnt ihr sie euch hier.

  • Mathematik

    UE 2 Wahrscheinlichkeit

    In der zweiten Unterrichtseinheit (UE) nehmen wir uns den Würfel vor. Zunächst starten wir mit dem Würfeln mit einem Würfel. Diese UE eignet sich auch toll als Lernstandserhebung, da man durch die Vermutungen und Begründungen erkennt, ob die Kinder das Zufallsprinzip bereits kennen und erklären können oder noch das Konzept haben, dass die Sechs unwahrscheinlicher zu würfeln ist.

     

    Für die UE braucht jedes Kind oder jede Partnergruppe einen Würfel und folgendes AB. Jedes Kind würfelt 30 Mal und hält seine Ergebnisse als Strichliste fest. Im Anschluss schaut es sich die Verteilung an – was fällt auf?
    Beispielsweise kann es sein, dass alle Augenzahlen etwa gleich oft gewürfelt wurden – oder aber manche Augenzahlen gar nicht.

    Im nächsten Schritt versucht es nun, zu begründen, warum es so ist. Hier wird es spannend! Manche können es benennen: Es ist Zufall, andere haben andere Vorstellungen. Hier lohnt es sich nun die Beschaffenheit eines Würfels anzuschauen und so ein tragfähiges Konzept anzubahnen: Jede Augenzahl gibt es genau 1x. Die Wahrscheinlichkeit ist genau gleich verteilt. Ich nutze dafür gerne einen großen Schaumstoof-Demowürfel.

    Diese Erkenntnis muss da sein, bevor es in UE 3 zum Würfeln mit drei Würfeln geht.
    Zudem lohnt es sich spätestens jetzt einen Wortspeicher anzulegen mit wichtigen Begriffen wie Augenzahl, Wahrscheinlichkeit, möglich, sicher, unmöglich, …

    Einen Literaturtipp habe ich für euch: PikAS hat eine tolle Ausarbeitung zur Wahrscheinlichkeit. Ich habe daraus viele Ideen und Schritte für mich mitnehmen können. Also schaut da auch gerne rein 🙂

  • Mathematik

    Einstieg in die Wahrscheinlichkeit

    In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, wie ich mit den Kindern in das Thema Wahrscheinlichkeit einsteige.

    Wir treffen uns im Sitzkreis und ich lege drei Wortkarten mit den Begriffen sicher, möglich und unmöglich in die Mitte. Zunächst äußern sich die Kinder frei dazu. Dabei bekommt man oft schon Einblicke, inwiefern die Kindern unmöglich als statistisch nicht eintretbar einordnen oder aus dem Sprachgebrauch her als sehr unwahrscheinlich ansehen.

    Dann lege ich Gummibärchen in verschiedenen Farben dazu, verdecke sie und stelle verschiedene Impulsfragen, z.B.:

     

    Wie wahrscheinlich ist es, dass …

    •  ein weißes Gummibärchen geangelt wird.

    •  dass ein rotes Gummibärchen geangelt wird.

    • ein grünes Gummibärchen geangelt wird.

    • ein rotes oder grünes Gummibärchen geangelt wird.

    • ein Gummibärchen geangelt wird.

    • ein grünes. rotes oder weißes Gummibärchen geangelt wird.

    Parallel dazu darf immer ein Kind das Experiment dann durchführen und wir decken auf und erklären so, warum es beispielsweise unmöglich war, ein grünes Gummibärchen zu ziehen – weil keines unter dem Tuch war.

     

    Im Anschluss stelle ich den Kindern mit den drei Wortkarten den Wahrscheinlichkeitsstreifen an der Tafel vor: Der Wahrscheinlichkeitsstreifen hat zwei Pole: grün für wahrscheinlich und rot für unmöglich. Zwischen diesen beiden Polen gibt es noch das Mögliche (orange). Erst in den nächsten Stunden differenziere ich hier noch unter wahrscheinlich und unwahrscheinlich.

    In dieser ersten Stunde geht es mir vor allem darum, dass die Kinder ein Gefühl für die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses bekommen und die mathematische Bedeutung von unmöglich verstehen.

     

    Daher lasse ich sie dann drei Stifte in den Farben grün, rot und orange herausnehmen und wir üben anhand von verschiedenen Aussagen, die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses einzuschätzen. Hier siehst du eine Auswahl meiner Impulse:

    a) Meine Mutter ist jünger als ich.
    b) Heute Nachmittag gehe ich nach der Schule nach Hause. 
    c) Morgen wird es schneien.
    d) Am 30. Dezember ist Silvester.
    e) Manchmal hat ein Monat nur 28 Tage.
    f) Eine Kuh fliegt über die Schule.
    g) Zwei Kinder einer Schule haben am gleichen Tag Geburtstag.
    h) Du würfelst mit einem normalen Würfel eine 7.

     

    Je nachdem, ob ein Ereignis sicher, möglich oder unmöglich ist, halten die Kinder den Stift mit der passenden Farbe nach oben und begründen ihre Einschätzung.

    Passend dazu gibt es auch ein AB, das ich immer als Hausaufgabe mitgebe. Das AB kannst du dir hier herunterladen.

     

  • Deutsch,  HSU,  Mathematik

    Lernlandkarten im Unterricht nutzen

    Seit diesem Schuljahr arbeite ich in den Fächern Deutsch, Mathematik und HSU mit Lernlandkarten.

    Die Idee habe ich vom ISB und finde sie so genial, dass ich mir eine Arbeit ohne sie gar nicht mehr vorstellen kann.

    So nutze ich Lernlandkarten: 
    Die Kinder erhalten am Anfang einer  Sequenz die Lernlandkarte und wir gehen so gemeinsam durch, was wir die nächsten Wochen lernen und erarbeiten werden. Da ich davor eine Vorwissens- und Interessensabfrage mache, kann ich auf beides in meiner Sequenzplanung eingehen und die Lernlandkarte danach ausrichten. 

    Im Zuge der Sequenz machen wir dann eine Zwischenbilanz und jedes Kind schätzt sich ein, was es denn schon weiß und kann und wo noch Probleme sind. Das Kind malt die jeweilige Kompetenz dann in der passenden Farbe an.

    In den letzten Stunden vor der Probe stelle ich gerade in Mathematik oft eine Lerntheke mit verschiedenen Aufgabenformaten bereit. Die Kinder nehmen dann ihre Lernlandkarte und gucken, wo sie noch die größten Probleme haben, also was bei ihnen noch rot oder orange ist. Mit dieser Kompetenz beginnen sie und suchen sich die Station aus der Lerntheke aus, die diese Kompetenz fördert. 

    Was bringt es?

    • Transparenz für Kinder und Eltern: Jeder weiß genau, was die Inhalte sind und kann sich vorab einen guten Überblick verschaffen
    • einen Leitfaden für mich als Lehrkraft 
    • individuelle Übungspläne ohne Aufwand: die Kinder nehmen ihr Lernen selbst in die Hand und üben so das selbstgesteuerte, verantwortungsvolle Lernen, indem sie Wissenslücken erkennen und danach ihre Übungen auswählen 

    Damit ihr euch einen Überblick über den Aufbau meiner Lernlandkarten verschaffen könnt, seht ihr unten ein Beispiel für die erste Lernlandkarte im Fach Mathematik. 

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  • Mathematik

    motivierende Partnerarbeit zum Thema „schätzen, wiegen, richtig liegen“

    Morgen mache ich mit meiner Klasse eine Partnerarbeit zum Thema Gewicht. Die Kinder sind bereits fleißig am Üben, Umrechnen und Anwenden von Gewichtsangaben in Sachsituationen, sodass ich ihnen noch einmal einen besonders motivierenden Lernanlass bieten möchte.

    Dazu gehen die Kinder in Partnergruppen zusammen und nehmen von zuhause eine Küchenwaage mit. In drei Schritten schätzen und wiegen die Kinder verschiedene Gewichte und Gewichtspaare ab, sichern sich so die Grundvorstellungen und setzen Ankerpunkte (bspw. Wie viel wiegt ein Radiergummi?).

    Vielleicht könnt ihr das für eure Klasse auch gebrauchen, ich würde mich freuen.

    Herunterladen könnt ihr euch das dazugehörige AB hier.

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  • Mathematik

    Größengeheft: Seiten zu Gewicht

    Ich habe es euch bereits bei den Hohlmaßen vorgestellt und nun kommen die Seiten zum Gewicht. Dort fassen wir übersichtlich alles Merkenswerte zum Gewicht zusammen (Einheiten, Messgerät, Ankerpunkte, Rechenregeln zum Umrechnen).


    Falls euch das Deckblatt noch fehlt, findet ihr es hier.

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  • HSU

    Vorbereitungsübungen auf die Fahrradprüfung

    In drei Wochen haben meine Kinder ihre praktische Fahrradprüfung. Um sie auch im Unterricht dabei zu unterstützen, habe ich dabei Übungen von www.die-radfahrausbildung.de zu einer Kartei zusammengestellt. In diesen Übungen werden die Kinder kognitiv und physisch geschult, sodass sie beispielsweise lernen verschiedene Bewegungen zeitgleich auszuführen – was dem Arm rausstrecken und weiterfahren in der Praxis entspricht.

    Netterweise darf ich diese Kartei veröffentlichen und freue mich, das Material mit euch zu teilen. Ich habe es diese Woche als Wochenplan-Aufgabe in Partnerarbeit organisiert, sodass die Kinder mit Bewegung in den Tag starten und etwas für ihre praktische Fahrradprüfung tun, ohne, dass es ein Fahrrad dazu braucht oder es Auswendiglernen beinhaltet.

    Dazu habe ich jede Station in einer anderen Farbe zwei mal kopiert und die Stationen im Klassenzimmer verteilt. Die Partnergruppen holen sich eine Stationenkarte und üben.

    Jede Karte enthält drei Differenzierungen:

    • Pfeilaufgabe = Basisaufgabe, damit beginnen die Kinder
    • Nuss = knackigere Aufgabe
    • Krone = Krönung der Aufgabe


    Viel Freude beim Ausprobieren!

    Herunterladen könnt ihr euch die Datei hier.

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  • Deutsch

    Satzglieder – Übungsheft

    Dieses zehnseitige Übungsheft umfasst schrittweise aufeinander aufbauende Übungen zu den einzelnen Satzgliedern. Unterstützend werden passend zu jedem Satzglied QR-Codes angezeigt, die die Kinder abrufen können, um sich das Satzglied noch einmal erklären zu können. Die Eule Ela gibt zusätzliche Tipps.

    Oben könnt ihr selbst die Seitenzahl hinzufügen und so entscheiden, ob ihr alle Seiten zum Üben für eure Klasse nutzen wollt oder nur eine flexible Anzahl benötigt. Ich hoffe, ihr könnt das Geheft gebrauchen.

    Die Aufgaben sind ähnlich aufgebaut und daher auch toll für Selbstlernphasen geeignet. Ergänzend mit anregenden Unterrichtsphasen können so die Satzglieder eingeübt und gefestigt werden.

     

    Herunterladen kannst du das Übungsgeheft hier.

    Hier kannst du einen schnellen Einblick in den Aufbau des Satzgieder-Übungsgehefts bekommen: 

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