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    Lernlandkarten im Unterricht nutzen

    Seit diesem Schuljahr arbeite ich in den Fächern Deutsch, Mathematik und HSU mit Lernlandkarten.

    Die Idee habe ich vom ISB und finde sie so genial, dass ich mir eine Arbeit ohne sie gar nicht mehr vorstellen kann.

    So nutze ich Lernlandkarten: 
    Die Kinder erhalten am Anfang einer  Sequenz die Lernlandkarte und wir gehen so gemeinsam durch, was wir die nächsten Wochen lernen und erarbeiten werden. Da ich davor eine Vorwissens- und Interessensabfrage mache, kann ich auf beides in meiner Sequenzplanung eingehen und die Lernlandkarte danach ausrichten. 

    Im Zuge der Sequenz machen wir dann eine Zwischenbilanz und jedes Kind schätzt sich ein, was es denn schon weiß und kann und wo noch Probleme sind. Das Kind malt die jeweilige Kompetenz dann in der passenden Farbe an.

    In den letzten Stunden vor der Probe stelle ich gerade in Mathematik oft eine Lerntheke mit verschiedenen Aufgabenformaten bereit. Die Kinder nehmen dann ihre Lernlandkarte und gucken, wo sie noch die größten Probleme haben, also was bei ihnen noch rot oder orange ist. Mit dieser Kompetenz beginnen sie und suchen sich die Station aus der Lerntheke aus, die diese Kompetenz fördert. 

    Was bringt es?

    • Transparenz für Kinder und Eltern: Jeder weiß genau, was die Inhalte sind und kann sich vorab einen guten Überblick verschaffen
    • einen Leitfaden für mich als Lehrkraft 
    • individuelle Übungspläne ohne Aufwand: die Kinder nehmen ihr Lernen selbst in die Hand und üben so das selbstgesteuerte, verantwortungsvolle Lernen, indem sie Wissenslücken erkennen und danach ihre Übungen auswählen 

    Damit ihr euch einen Überblick über den Aufbau meiner Lernlandkarten verschaffen könnt, seht ihr unten ein Beispiel für die erste Lernlandkarte im Fach Mathematik. 

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