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    Planung der Sequenz zu Lebensräumen und ihren Bewohnern

    Heute möchte ich euch meine Sequenz zu Lebensräumen und ihren Bewohner (LB 3 Natur und Umwelt) in HSU vorstellen. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf Umweltbildung, nachhaltige Entwicklung und globale Bildung, welche im Fachprofil des Heimats- und Sachunterrichts im LehrplanPLUS (dem bayerischen Lehrplan) als übergreifende Bildungsziele angeführt werden.

     

    Da Natur- und gerade auch Tierschutz für mich persönlich ein sehr wichtiges und auch persönliches Thema ist (siehe bei Über mich für mehr Informationen), ist diese Sequenz eine Sequenz, die mir sehr am Herzen liegt und die ich mit großer Freude entwickelt und durchgeführt habe.

     

    Wie bin ich vorgegangen?
    Zunächst habe ich mir Gedanken über den Verlauf der Sequenz gemacht. Dazu fertige ich oft erst handschriftlich einen Entwurf an, bei dem ich recht wirr alles aufschreibe, was mir einfällt und was ich an Inspiration in Lehrwerken oder im Internet finde.

    In einem nächsten Schritt ordne ich am Computer die Ideen zu einer zusammenhängenden Sequenz und ordne jeder Stunde ein Thema und einen zeitlichen Rahmen zu. 

     

    Die Idee, ein Haustier mit einem Wildtier zu vergleichen, das aus derselben Tierart stammt, habe ich vom ISB (GS_HSU_3-4_Wolf_und_Hund_Ein_Vergleich_Wildtier_Haustier.pdf (bayern.de). Zu den verschiedenen Lernbereichen in HSU (wie in meinem Fall Lernbereich 3, Natur und Umwelt) gibt es online verschiedene Aufgabenbeispiele, die Inspiration bieten. 

    Ich finde dort oft Anregungen und Ideen, wie auch den Vergleich von verschiedenen Tierhaltungen auf Preis, Tier und Käufer (Illustrierende Aufgaben zum LehrplanPLUS (bayern.de).

    Dann habe ich mich auch schon an die erste Unterrichtseinheit (UE) gemacht und diese mit großer Freude am nächsten Tag durchgeführt.

    Wichtig:

    Ich habe die Sequenz inmitten der Corona-Hochzeit durchgeführt und war zu keinem Zeitpunkt vollzählig mit allen Kindern beisammen. Daher habe ich die Sequenz nicht ganz so durchgeführt, wie geplant und den Fokus auf folgendes gelegt: 

    • Lebensräume und ihre Bewohner: hier
    • Gefahren für Lebensräume und ihre Bewohner: hier
    • Lernvideo zu Gefahren erstellen: hier
    • Was tue ich bereits für den Umweltschutz und welches Ziel setze ich mir? hier
    • Hühner Steckbrief: hier
    • Hühnerhaltung: hier

    Klick auf die Teilthemen der Sequenz um dir meine Verlaufsbeschreibung und das dazugehörige Material anzusehen. 

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    UE 1: Lebensräume und ihre Bewohner

    Einstieg:

    • Bildimpuls Wal voller Plastik im Wasser -> Bild ist den Kindern bereits aus der Sequenz zu Wasser bekannt, SuS äußern sich
    • zu erwartende SuS-Äußerung: Wal voller Plastik, der gestrandet ist -> Wasser ist sein Lebensraum, der aber verschmutzt wurde
    • WK Lebensraum und Wasser wird an die Tafel unter das Walbild gehängt
    • Impuls: „Welche Lebensräume gibt es noch?“
    • SuS nennen weitere Lebensräume, parallel dazu werden die WK Land und Luft dazugehängt


     

    Hinführung:

    • „Ich kann den Lebensraum Land genauer unterteilen“
    • Hilfsimpuls: Bildkarte (BK) Berg, Wald, …
    • Tabelle anlegen an Tafel mit je einer Spalte pro Lebensraum Luft, Wasser und dann Erde
    • Spalte von Lebensraum Erde wieder wieder in 4 Spalten unterteilt
    • Impuls: „Lebensräume sind bewohnt“  -> SuS-Äußerung: von Tieren, Pflanzen, (Menschen)
    • Zielangabe: Wir schauen uns in der nächsten Zeit Lebensräume und die dort lebenden Tiere genauer an.
    • AA: Welche Tiere leben in welchem Lebensraum? Ordne zu.
    • jeder Gruppentisch kommt nach vorne und trägt ein Tier in einer Spalte seiner Wahl ein

     

    Transformation:

    • Wir werden zu diesem Thema keine Probe schreiben, sondern eine Lernrolle erstellen (alternativer Leistungsnachweis)
    • eine Lernrolle besteht ähnlich wie eine Leserolle aus mehrerern aneinandergeklebten Blättern 
    • Besonderheit: Es wird nicht AB an AB geklebt, sondern die SuS gestalten die Lernrolle anhand von sogenannten Lernplakaten selbst 
    • zu jedem neuen Teilthema erstellst du dein eigenes Lernplakat und klebst es zu deiner Lernrolle zusammen
    • Kriterien für Lernplakat werden besprochen

     

    Sicherung:

    • Reflexion der eigenen Arbeit mithilfe der Checkliste + ggfs. Überarbeitung
    • Museumsrundgang: Was ist dir aufgefallen? Was ist einem Kind besonders gelungen und warum

     

    Tipp:

    • Gib den Kindern am Anfang Zeit sich mit der Gestaltung eines Lernplakats auseinanderzusetzen und ermutige sie eigene Ideen zu entwickeln. Wenn die Kinder das Gefühl haben, dass Vielfalt und Individualität gewünscht ist, kommen unglaubliche Ergebnisse heraus
    • der Museumsrundgang am Ende der ersten UE ist von großer Wichtigkeit: So sehen die Schüler:innen Beispiele von ihren Mitschülern und erkennen, wie viele verschiedene Vorgehensweisen möglich sind 
    • für die Teilthemen UE 1 (Lebensräume und ihre Bewohner) und UE 2 (Gefahren für Lebensräume und ihre Bewohner) habe ich mit Checklisten gearbeitet, die den Kindern eine Orientierung geben. Schnell bekommen sie aber ein Gefühl, auf was es ankommt und was ein gutes Lernplakat ausmacht
    • die Lernrolle besteht aus DinA3-Blättern, sodass die Kinder viel Platz zum Gestalten haben

    Material:

    • Bild-und Wortkarten für die Tafel: hier
    • Material um zu besprechen wie ein Plakat gestaltet werden kann + Checkliste: hier
    • Bild Wal voller Plastik: einfach im Internet suchen