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Ich habe keine Amazon-Wunschliste oder ähnliches, aber eine Vision. Dafür kann ich deine Unterstützung gut gebrauchen – doch muss dafür weiter ausholen.

 

In bin nicht nur Grundschullehrerin, sondern auch eine sehr große Kuhliebhaberin. Schon immer haben mich Kühe fasziniert und deshalb habe ich während meines Referendariats angefangen, auf einem Demeter-Kuhbetrieb mitzuhelfen.

 

Die Zeit bei diesen wunderbaren Tieren war für mich nicht nur ein wundervoller Ausgleich zum sehr schullastigen Alltag, sondern ich merkte auch, wie sehr ich bei der Arbeit mit Kühen aufgehe.

Ich habe auf diesem Hof das erste Mal eine Kuh mit der Hand gemolken, Kälber umsorgt und gestreichelt und Weiden von Disteln befreit. Während dieser Zeit habe ich mich stark mit Tierhaltung und Achtung vor dem Leben beschäftigt. Es war für mich eine sehr intensive Zeit, da ich zwar schon immer Tiere geliebt habe, aber mich nie tiefer mit ihnen beschäftigt habe. Natürlich wusste ich, dass das Fleisch, das ich esse, von einem Tier kommt, aber ich habe den konkreten Bezug von Essen und Tier immer verdrängt.

 

In meiner Zeit auf dem Hof habe ich gespürt, dass ich so nicht mehr weitermachen möchte, wie ich es bisher getan hatte und ich mein Ess- und Kaufverhalten an meine Werte anpassen muss, um in Einklang mit mir zu bleiben. Diese Erkenntnis war für mich so befreiend, weil ich merkte, wie ich mich veränderte und viel bewusster wurde.

Ich bin dem Demeter-Kuhbetrieb sehr dankbar für all die wertvollen Erlebnisse, die ich dort machen durfte. Ich hatte dort meinen Einstieg in das Leben mit Kühen und durfte viel lernen, ausprobieren und mithelfen. Alle Fragen wurden mit so einer Geduld beantwortet und ich habe gelernt, was es bedeutet, Achtung vor einem Tier zu haben. Die Kühe durften dort ihre Hörner behalten, ihr Kalb sechs Monate mit Milch versorgen und täglich auf der Weide weiden. Diese Form der Kuhhaltung ist im Rahmen der Milchwirtschaft die artgerechteste und wertschätzendste Form.

 

Mittlerweile bin ich nicht mehr dort, weil ich gemerkt habe, dass mein Weg weitergeht. Die Zeit mit den Kühen und die Beobachtung, dass sie in ihrer Mutter-Kind-Beziehung uns Menschen so ähnlich sind und wir aufgrund unserer Unersättlichkeit männliche Kälber als eine Art Abfallprodukt sehen, haben mich dazu angeregt, dass ich Kühe abseits von wirtschaftlichen Interessen umsorgen will.

Meine Vision ist es, dass ich in wenigen Jahren selbst vier Kühe habe, die ohne Schlachtung ihr Leben bei mir verbringen können. Ich habe dazu nicht nur Literatur gelesen, Bücher besorgt (wie z.B. Rinderhaltung ohne Schlachtung), sondern auch begonnen auf einem Lebenshof für Kühe mitzuarbeiten. Dieser wird von einem ehemaligen Milchviehbauern betrieben, der 2012 ausgestiegen ist und seinen Kühen ein Leben ohne Leistung, Schmerz und Verzicht ermöglicht. Schau gerne mal hier rein, wenn du mehr über dieses Konzept erfahren möchtest: Wohlfühlhof Zeh e.V. – Komm‘ mit in unser Allgäuer Land, wo die Kühe noch leben dürfen! (wohlfuehlhof-zeh.de)

 

Da das Halten von Kühen sehr zeit-und auch kostenintensiv ist (wie zum Beispiel das Zukaufen von Heu, Tierarztkosten) würde ich mich riesig freuen, wenn du diesen oder einen anderen Gnadenhof in deiner Nähe mit einer Spende unterstützt.

Suche einfach mal Im Internet nach einem Ganden- oder Lebenshof in deiner Nähe. Ich bin überzeugt, dass jeder eine Spende gut gebrauchen könnte und über noch so jede kleine Gabe dankbar ist.

 

Da ich gerade Erfahrungen sammle, Pläne schmiede und ein Sparkonzept anlege, um in Zukunft selbst eine kleine Kuhherde halten zu können, die ihren Lebensabend bei mir verbringen können, kannst du auch gerne mein Vorhaben unterstützen.

 

Ich suche aktuell nach einem Grundstück mit Weidefläche und bestimmter Hektaranzahl und kann daher nur auf einen Vertrauensvorschuss hoffen, den du mir gewährst. Ich habe ein extra Konto angelegt, dass nur für mein Kuhhaltungsvorhaben gedacht ist.

 

Name: Johanna Klein
IBAN: DE74 7603 0080 0260 3268 85

 

Da dieser Traum gut überlegt ist und dennoch so umfassend ist, bin ich mir bewusst, dass es noch mehrere Jahre dauern kann, bis ich ihn realisieren kann.

Ich halte euch hier aber gerne auf dem Laufenden und bin froh, dass du hier bist.

 

Unabhängig davon, ob du mich unterstützt, indem du einem Gnadenhof eine Spende zukommen lässt oder meinen Traum finanziell unterstützt, danke ich dir von ganzem Herzen für deine Hilfe!

 

Es ist schön, dass du da bist.